Vom Liebestöter zum Eyecatcher: die Geschichte der Männer-Unterhose

Fast alles im Leben hat einen Ursprung und eine Geschichte, so auch die Unterhose für Männer. Möchte man diese ergründen, muss man tiefer graben, als man zunächst denkt. Reichen deren Wurzeln doch bis ins Mittelalter zurück. Die Urform der heutigen Boxershort war die sogenannte „Brouche“, an der die „Beinlinge“ befestigt wurden. Doch es bedurfte einiger Epochen und gesellschaftlicher Veränderungen, die die Entwicklung zur sexy Männer-Unterhose, wie man sie heute kennt, möglich machten.

 

Brouche, Schamkapsel und Beinlinge – geht man der Geschichte der Männer-Unterhose auf den Grund, stößt man auf eine Vielzahl ebenso antiquierter wie erklärungsbedürftiger Worte: Die Brouche wird in zeitgenössischen Abbildungen als ein um die Hüften drapiertes Tuch aus Leinen, Hanf oder Wolle dargestellt. Daran befestigte man die sogenannten „Beinlinge“. Diese waren Vorläufer der heutigen Strumpfhose und dienten gleichzeitig als Inspiration für die Erfindung der langen Unterhose.

Bereits im 14. Jahrhundert blieb Kleidung von gewissen Modeströmungen nicht unbeeinflusst: So entwickelte sich das Beinkleid zu einer schmalen Silhouette, die – kombiniert mit kurzen Pluderhosen – das um Beine und Hüften gewickelte Lendentuch allmählich überflüssig machten. Stattdessen erblickte die sogenannte „Schamkapsel“ das Licht der Welt. Farblich von der Hose abgehoben, ausgepolstert sowie mit Bändern und Schleifen geschmückt war diese der wohl skurrilste Genitalschutz der Geschichte.

Die ersten langen Unterhosen waren erst um 1870 en vogue, nach dem ersten Weltkrieg sollte schließlich der Vorderschlitz so einiges im Leben erleichtern. In den 1930er-Jahren war es dann soweit: Die kurze Unterhose kam auf den Markt, inspiriert von den an der französischen Riviera gesichteten Badehosen. In den rebellischen 1960ern feierte der Slip mit deutlich weniger Stoff und einem Bund unterhalb des Bauchnabels seinen Durchbruch, in den 1970ern ging diese Komposition eine gewöhnungsbedürftige Symbiose mit wilden Mustern ein. In den 1980ern gesellten sich wahlweise enge Slips mit hohem Beinausschnitt oder weit flatternde Boxershorts dazu.

Anfang der Neunziger folgte schließlich die Revolution in Sachen Unterhosenmode: Calvin Klein entwarf schlichte weiße Unterhosen im Retrodesign und machte mit Model Mark Wahlberg die Unterhose erstmalig zum Blickfang. Der Weg zur sexy Baumwoll-Unterhose, die sich – dank der Erfindung von Lycra – perfekt an den Körper schmiegt, war also geebnet.

Ein Stil, mit dem man auch im neuen Jahrtausend nach wie vor Eindruck macht. Was die perfekte Unterhose ausmacht, ist schnell erklärt: hochwertige Materialien, perfekte Passform und optimaler Tragekomfort dank flacher Nähte und weichem Gummi am Bund. Wer all das vereint am eigenen Körper spüren möchte, greift – man ahnt es schon – am besten zu einer von Dailybread!

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