Schwitzefrei: frische Tipps, falls es doch noch heiß wird

 An heißen Tagen so kühl wie sanfte Brise? Dailybread verrät, wie das geht.

Noch hat uns der Sommer 2016 nicht viel zugemutet. Aber das kann noch kommen. Sonnige Wärme lieben wir - glühende Hitze macht uns matt und lässt uns schwitzen. Was wir dann essen, trinken und tragen, kann uns noch mehr erhitzen - oder angenehm temperieren. Hier ein paar richtig gute Tipps, um auch im Sommer so cool wie ein Pfefferminzbonbon zu bleiben. 

Wer bei heißem Wetter eiskalt duscht, kann sich zwar über einen kurzfristigen Kühlungseffekt freuen. Danach heizt der Körper allerdings erst richtig auf - und die ganze schöne Wirkung ist dahin. Deshalb ist es nachhaltig erfrischender, lauwarm zu duschen. Probieren Sie es aus.

Das gleiche gilt auch für Getränke: Der Körper muss die zugeführten Flüssigkeiten auf die für ihn richtige Temperatur bringen, weshalb man durch ein kaltes Bier noch mehr schwitzt. Greifen Sie deshalb tagsüber zu Getränken in Raumtemperatur, vielleicht sogar wie die Nordafrikaner zu warmem Pfefferminztee. Und erst abends, wenn es kühler wird, zu Alkohol und Kaffee, was beides bei Hitze den Schweiß so richtig zum Laufen bringt.

Essen beeinflusst die Schweißbildung

Zwiebeln und Knoblauch fördern die Schweißbildung - und machen sich zudem noch durch charakteristische Ausdünstungen bemerkbar. Scharfe Gewürze regen das Verdauungsfeuer an und treiben uns Schweißperlen auf die Stirn - besser vermeiden, wenn man es nicht gewohnt ist. Wenn das Essen zu scharf ist, hilft es übrigens gar nichts, Wasser zu trinken. Joghurt dagegen ist der Retter - beim indischen Essen in Form von Raita oder Lassi immer dabei.

Reis, Feigen, Weintrauben und Zitronen sollen Schweißausbrüche mildern. Weizengrassaft und Tomatensaft mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin B wirken ebenfalls lindernd. An heißen Tagen haben sich leicht verdauliche Lebensmittel bewährt, weshalb man den Fleischkonsum reduzieren und lieber auf Fisch umsteigen sollte. Zinkhaltige Lebensmittel wie Nüsse und Gemüse helfen bei starkem Schwitzen - ebenso Salbeitee. Doch der ist wirklich Geschmackssache.

Lieber mit statt ohne

Wer mit bloßem Oberkörper wie ein Softdrink-Model aussieht, nutzt gern jede Gelegenheit, sich oben ohne zu präsentieren. Doch auf ein atmungsaktives T-Shirt sollte man an heißen Tage nicht verzichten: unbedingt aus Naturfasern wie Baumwolle. Eine Synthetikmischung sollte nur wählen, wer Abstand zu seinen Mitmenschen wünscht. Ein schwarzes T-Shirt bietet UV-Schutz mit einem Lichtschutzfaktor von 15. Ein weißes T-Shirt hat dagegen einen Lichtschutzfaktor von nur vier - aber es reflektiert die Sonne und bleibt so kühler auf dem Leib. Wenn das T-Shirt sehr eng sitzt, zu sehr gedehnt oder nass wird, lässt seine UV-Schutzwirkung nach.

Zum Abschluss eine Hommage an den Marilyn Monroe-Klassiker "Das verflixte 7. Jahr": Das T-Shirt ins Gefrierfach legen vor dem Tragen. Die Wirkung hält nicht lang an - hat aber was.

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