Das T-Shirt – die modische Geheimwaffe für (fast) alle Gelegenheiten

Das T-Shirt gehört zu jenen Kleidungsstücken, mit denen man kaum etwas falsch machen kann, passt es doch zu fast allem: Ob als Undercoveragent zum Businessoutfit oder als Allroundgenie zu Denim und Lederjacke. Dennoch gilt es, ein paar Grundregeln zu beachten, will man modisch auf der sicheren Seite flanieren. Dailybread bringt die Dos & Don’ts auf den Punkt!

Ein Glück für den modernen Mann, dass das T-Shirt seiner ursprünglichen Rolle längst entwachsen ist: Diente es im 19. Jahrhundert lediglich als Unterhemd, darf es heute seine Talente zu nahezu allen Gelegenheiten entfalten. In den 1950er-Jahren haben Marlon Brando und James Dean ihren Teil dazu beigetragen, dass das Unterhemd zum vorzeigbaren Kultobjekt avancierte. Und wäre Don Johnson nicht gewesen, dann wäre wohl niemand je auf die Idee gekommen, dass so ein Stück Baumwolle – auch jenseits von pastelligen Beach-Szenarien – zum Anzug passen könnte.

Man darf behaupten, dass das T-Shirt mit seiner mehr als 100-jährigen Geschichte wohl zu den emanzipiertesten Kleidungsstücken im Schrank zählt. Bewunderswert: Das T-förmige Multitalent hat seinen Charakter über die Jahrzehnte bewahrt – und das nahezu unverändert. Das schlichte Stück Stoff ein unvergängliches Relikt? Tatsächlich möchte man in manchen Fällen nicht wissen, wie viele Jahre das Lieblings-Shirt schon seine Runden in der Waschmaschine gedreht hat und so zu seinem schäbigen, grauen und ausgeleierten Dasein kam. Daher lautet Regel Nummer 1: Nostalgische Gefühle sind fehl am Platz. Auch die Lebensdauer des herzallerliebsten T-Shirts ist irgendwann abgelaufen und es darf gegen ein neues seiner Gattung ausgetauscht werden.

Auch wer Farbenfrohes oder Ausgefallenes liebt, sollte diese Leidenschaft nicht unbedingt bei den Basics des täglichen Lebens ausleben. Weder sollten unter dem Businesshemd mutige Muster oder Drucke hervorblitzen, noch sollten Farben oder Applikationen mit dem restlichen Outfit in Konkurrenz treten. Wer es wie Marlon Brando handhabt, entgeht der Gefahr, in modische Sackgassen zu laufen: Weiß oder Schwarz sind jene Farben, mit denen man sich im Zweifelsfall begnügen sollte. 

Und da wäre noch etwas: Man muss sich die Rebellen der 1950er-Jahre nicht in allem zum Vorbild nehmen. Zerrissene T-Shirts mögen auf Filmplakaten gut aussehen, im wahren Leben lässt es sich auf optische Reize dieser Art gerne verzichten. Ganz egal, ob Business- oder Casuallook – die dreifache F-Regel hat zu jedem Anlass Gültigkeit: Frisch gewaschen, fleckenlos und faltenfrei. Don Johnson hat das schließlich auch auf Verbrecherjagd hinbekommen. Und sollten bei allen guten Vorbildern und Vorsätzen dennoch Engpässe auftauchen, dann hilft nur eins

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